Artil Project

Bodies in Motion – Performing the invisible

Artil ist ein Residency und Fortbildungsprogramm, dass jungen Choreograph*innen den Übergang in das professionelle Leben erleichtern soll. Im Rahmen des fast drei Monate andauerndes Projektes erhalten die Teilnehmenden Unterstützung durch Expertenvorträge, individuelle Begleitung durch Mentoren und interdisziplinäre Workshops. Dabei werden sie mit allen Bereichen der Produktion eines Tanzstückes vertraut gemacht.

Zum ersten Mal findet Artil dieses Jahr grenzüberschreitend statt: Partnerorganisationen in Österreich, Polen und der Ukraine laden Tänzer*innen und Choreograph*innen, die in eben jenen Ländern das Zentrum ihres beruflichen Lebens haben, ein, um im intensiven Austausch gemeinsam zu arbeiten. Dadurch soll nicht nur ein künstlerischer, aber auch ein interkultureller und integrativer Dialog entstehen, der die Formensprache aller teilnehmenden Länder nachhaltig bereichert.

Von Juli bis Ende September 2019 wird sieben Choreograph*innen und 17 Tänzer*innen, die Möglichkeit geboten, Stücke in einer Länge von circa 20 Minuten, zu erarbeiten und diese dann in sieben Städten in drei Ländern zu präsentieren (Kiew, Lviv, Kharkiv, Katowice, Lublin, Linz, Wien).

Das Projekt hat sich dem Motto “bodies in motion – performing the invisible” verschrieben und liefert einen Beitrag zum offiziellen bilateralen Kulturjahr zwischen Österreich und der Ukraine. Das internationale Führungsteam – Rose Breuss (AT), Aleksander Manshylin (UA), Maria Shurkhal (AT/UA), Rryszard Kalinowski und Jacek Łumiński (POL) – hat sich zum Ziel gesetzt,  ein Umfeld der Kollaboration und des Austausches für junge Choreograph*innen und Tänzer*innen zu schaffen. Die Intensität und Dauer von Artil erfordert von allen Teilnehmenden ein hohes Maß an Hingabe und Professionalität und gewährleistet eine tiefgehende Auseinandersetzung miteinander auf künstlerischer und persönlicher Ebene. Daraus sollen andauernde Kollaborationen entstehen und der interkulturelle Austausch auf verschiedenen Ebenen nachhaltig verbessert werden.

Die Umsetzung eines Projektes dieser Größenordnung ist nur durch das persönliche Engagement zahlreicher Visionäre sowie die Unterstützung nationaler und internationaler Vereine und Organisationen möglich , darunter die Anton Bruckner Private University, Rose Breuss, Verein zur Förderung des zeitgenössischen Tanzes, Pop Up Collective, Bundeskanzleramt der Republik Österreich, Ulf Hausbrandt, Kulturforum Kiew, Lublin Dance Theatre, Ukrainian Culture Foundation und andere.

Unterstütztung

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